Solaranlage zur Heizungsunterstützung
Warum nicht auch solare Wärme für die Heizung der guten Stube nutzen? Kein Problem! Kombinierte Solaranlagen zur Brauchwassererwärmung und Heizungsunterstützung können im Frühjahr und im Herbst das Haus mit Wärme versorgen und im Winter den Heizkessel unterstützen. Auf diese Weise wird der Einsatz des konventionellen Heizkessels reduziert: Das spart Kosten, Schadstoffe und fossile Brennstoffe!

Für moderne Ein- und Mehrfamilienhäuser in Niedrigenergie- und Passivbauweise mit hohem Dämmstandard, großer Dichtheit und dem Einsatz innovativer Haustechnik stellt die teilsolare Raumheizung eine wirtschaftlich äußerst interessante Alternative dar. Hierfür sollte ein niedertemperatur Heizsystem verwendet werden, welches geringe Vorlauftemperaturen ermöglicht. Die teilsolare Raumheizung ist eine Kombination aus einer Solaranlage mit Pufferspeicher und einer Zusatzheizung wie zum Beispiel Pellets, Gas oder Öl. Bei der Dimensionierung der Solaranlage empfiehlt sich eine 16 - 20 m² große Kollektoranlage in Verbindung mit einem Pufferspeicher von 1.000 bis 1.500 Liter. Bei einem gut gedämmten Haus kann die Solaranlage bis zu 50 Prozent der benötigten Wärme übers Jahr erzeugen! Kurzfristige Schwankungen in den Übergangsmonaten werden vom Pufferspeicher überbrückt. In den Wintermonaten garantiert die Zusatzheizung für eine ausreichende Energieversorgung.
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